Freitag, 27. November 2015

Crisis 2015

Zugegeben, seitdem wir zu viert sind, komme ich mit dem Blog nicht mehr hinterher. Die wenige Freizeit am Abend geht momentan fürs Bemalen der Minis für die Tactica drauf. Seit der Crisis 2015 ist geraume Zeit vergangen, aber trotzdem möchte ich hier noch ein paar Bilder vorstellen, die ich mitgebracht habe.
Vor der Veranstaltung hatte ich mir einen Schlachtplan zurecht gelegt: Unbedingt wollte ich Trapper von Redoubt für mein FIW-Projekt kaufen, bei Baccus sollte es ein Armeedeal für den Peninsular War werden und bei TooFatLaardies (Spieldesigner u.A. von Chain of Command) wollten Darragh und ich ein Demospiel machen.
Schon kurz vor der Crisis musste Peter von Baccus seine Teilnahme krankheitsbedingt absagen. TooFatLaardies waren ebenfalls nicht da, wohl auch kurzfristig krankheitsbedingt.
Mein Kaufbudget wurde schon am Vortag unplanmäßig torpediert. Ein Aussteller hatte seine Dystopian Wars – Palette förmlich rausgeschmissen, da konnte man nicht sein sagen.
Trotzdem war die Messe ein echtes Erlebnis, weil man sonst nicht so viele, vor allem "exotische", Figurenhersteller findet.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Mike, der uns für eine Nacht in Erfurt beherbergt und die komplette Strecke von Erfurt und zurück gefahren ist.

Die Bilder sind nur eine kleine Auswahl, es gab viel mehr hübsche Tische und Spiele zu sehen und entdecken.

Der Eingang, die ersten Besucher sollen schon 2h vor Einlass angestanden haben.
D-Day

Liebevoll gestalteter Tisch für Donnybrook


Piraten!

Frostgrave war bei fast jedem Händler zu finden...

Detail der Frostgrave-Platte bei Studio Tomahawk

Dust

Pikenformation

Jawohl, GW war auch da, und hat sein Territorium verteidigt :) 


U-Boot Werft



Mittwoch, 25. November 2015

Musket & Tomahawks - mehr Franzosen

Die Compagnie Franches de la Marine ist um weitere zehn Mann angewachsen. Als nächstes landet die Miliz auf dem Maltisch.



By Fire and Sword – Sipahi

Schon vor ein paar Wochen habe ich drei kleine Einheiten Sipahi für meine Osmanen fertig stellen können. Damit ist nun die Hälfte meiner Skirmish-Armee angemalt.

Die Sipahi waren das Rückrat der Osmanischen Kavallerie. Die Osmanen unterhielten ein feudalistisches System und jeder Grundbesitzer wurde im Kriegsfall einberufen bzw. musste eine der Landgröße entsprechende Zahl an Kriegern schicken.


Montag, 2. November 2015

Musket and Tomahawk - Vive la France

Nächstes Jahr geht es wieder zur Tactica, aber dieses Mal als Präsentator! Im Tabletop Sachsen Forum haben wir uns ein Thema überlegt: Angriff auf Fort Bull.

Als Regelwerk dient "Musket and Tomahawk", von den Machern von Saga. Ein paar erste Kennlernspiele versprechen viel Spaß. Ich habe mich bereit erklärt die Franzosen für das Projekt zu stellen, die vorläufige Armeeliste sieht so aus (ist noch nicht ganz legal, es müssen zehn Marines werden):
French Officer (1x) - 25 Pts. mit Option "Light Troop Officer" - 2 Pts.
Compagnies Franches de la Marine (8x) - 64 Pts.
Indians (6x) - 42 Pts.
Indians (4x) - 28 Pts. mit Option "Indian Allies" - 4 Pts.
Canadian Militia (8x) - 72 Pts.
Courers des Bois (6x) -60 Pts.
 Hier sind die ersten zehn Marines, weitere zehn folgen.
Compagnie Franches de la Marine

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Zuwachs

Heute ist das Thema Nachwuchs.
Lange ist hier nichts passiert, was daran liegt, dass unser Julius vor knapp sechs Wochen zur Welt kam. Nun sind wir zu viert, was natürlich die Hobbyzeit „etwas“ einschränkt.

Worum es heute aber eigentlich geht, ist meine jüngste Anschaffung: Das Regelwerk „Blücher“ samt dem ersten Kampagnenset rund um Waterloo. Bisher hatte ich mit der napoleonischen Epoche nichts am Hut. Blücher soll relativ einfach sein, aber trotzdem genug Tiefgang haben. Befehle erteilt man seinen Truppen aus der Sicht des Generals. Der möchte z.B. ein Corps vorrücken lassen. Um Formationen muss man sich dabei nicht kümmern, das übernimmt quasi der Unteroffizier und das wird von Spiel nicht abgebildet. Wie frisch eine Einheit ist, sagt der „Elan“-Wert der Einheit. Wenn eine Einheit Schaden nimmt, sinkt der Elan-Wert und gleichzeitig die Effektivität, denn der Elan gibt einem gleichzeitig die Anzahl der Angriffs-Würfel an. Jede Einheit hat zwei Bewegungs-Werte: „Einfache Bewegung“ und „Schwierige Bewegung“. Zusätzlich gibt es noch ein paar Spezialfähigkeiten. Das alles ist für jede Einheit auf je einer Karte abgedruckt, mit denen man das Spiel auch ohne Miniaturen spielen kann, und das hat mich letztlich zum Kauf bewogen. Damit kann man ideal das Setting in aller Ausführlichkeit und Komplexität testen, denn in dem Kartensatz zur Waterloo-Kampagne ist jede erdenkliche Einheit des Feldzugs enthalten.
 
Erstes Spiel mit Papiereinheiten: "Along the Danube"
Gestern konnte ich das Spiel zum ersten Mal mit Daragh testen, dazu habe ich das Einführungs-Szenario „Along the Danube“ von der Honour-Website herunter geladen und die Einheiten ausgedruckt. Wir fanden das Spiel sehr unterhaltsam, vor allem durch die Aktivierungs-Mechanik, die sich Sam ausgedacht hat. Am Ende seines Zuges erwürfelt man das Aktivierungslimit für seinen Gegner im Geheimen. Man ist also gezwungen seine Aktionen zu priorisieren, denn jede Aktivierung könnte die letzte sein. Vor allem im fortgeschrittenen Spiel, als der Kampf überall entbrannte, wurde es spannend. Ich stand zum Beispiel vor der Wahl: Lasse ich die Einheiten des ersten Corps sich auf einen Angriff vorbereiten, da Darraghs Einheiten hier meine Flanke bedrohte, oder greife ich mit der Kavallerie sein Zentrum an, wo ich eine Einheit vernichten könnte. Vielleicht kann ich ja beides machen… man steckt also in einem Dilemma.
Das Aktivierungslimit für den Gegner wird im Geheimen erwürfelt

Ein weiterer interessanter Aspekt der durch die Karten möglich wird ist, dass man zu Beginn die Karten verdeckt hinlegt. Der Gegner weiß also nicht, was für eine Einheit sich hinter der Karte verbirgt, erst bei einer Aktivierung der Einheit, oder wenn man nahe genug ist, wird die Einheit aufgedeckt.


Alles in allem hat mich das gestrige Spiel darin bestärkt, mir für die Crisis nächste Woche zwei Napo-Armeen von Baccus im 6mm-Maßstab auf den Einkaufszettel zu setzen.

Donnerstag, 3. September 2015

Der Kalte Krieg wird heiß - ein Überblick



Demnächst wird Flames of War mit dem Erweiterungsband „Team Yankee“ in eine neue (fiktive) Epoche aufbrechen: Was wäre, wenn der Kalte Krieg „heiß“ geworden wäre? Oder etwas griffiger auf Englisch: „Cold War gone hot“.
Die Vorlage zu diesem Titel kommt übrigens vom Autor Harold Coyle, der unter diesem Namen in den 80ern einen Bestseller veröffentlich hat.
Die Ankündigung und die gezeigten hübschen Modelle nahm ich zum Anlass, um mal auf dem Tabletop-Markt zu gucken, was es denn schon heute zum Thema alles gibt, und das ist tatsächlich eine ganze Menge. Das ist tatsächlich so viel, dass ich hier gar nicht alles vorstellen kann. Vom Skirmisher bis zu riesigen Tischen voller Minis, von 3mm bis 28mm, alles ist schon heute vorhanden. Flames of War wird sicher seine Nische finden, tatsächlich finde ich aber einen kleineren Maßstab als 15mm für moderne Gefechte besser geeignet, da man damit die effektive Kampfreichweite und Geschwindigkeit besser darstellen kann. Die meisten Regelwerke, die ich gefunden habe, sind nicht für einen bestimmten Maßstab ausgelegt, so dass man viel ausprobieren kann, auch wenn man sich irgendwann für Modelle entschieden hat.
Sehr beliebt ist der „Micro-Scale“ (1/300; 6mm) und „Pico-Scale“ (1/600; 3mm). In diesem Artikel möchte ich mich auf den Micro-Scale beschränken, der aus meiner derzeitigen (theoretischen) Sicht den besten Kompromiss zwischen Preis, Detailgrad und Tischgröße bietet.

Regelwerke

Cold War Commander


Ist schon lange am Markt, Blitzkrieg Commander ist der Vorgänger, der den 2. WK abdeckt. Wurde kürzlich von Pendraken Miniatures aufgekauft, CWC 2 soll laut Aussage auf der Homepage gegen Ende 2015 erscheinen. Die Community ist im CWC-Forum recht aktiv.
Bei CWC repräsentiert ein Base ein Platoon, es gibt aber auch eine Spielvariante für 1:1. Man hat das Kommando über eine Kompanie bis zur Division, je nach Maßstab und Gusto.
Die Aktivierungsregeln sollen an Warmaster/Epic angelehnt sein.

A Fistful of TOWs 3


Das Spiel gibt es ebenfalls schon lange, die aktuelle Revision ist von 2011. Es legt den Schwerpunkt auf mechanisierte Konfliktführung und wurde für 6mm geschrieben, andere sind aber möglich. Das Werk ist ein ziemlicher Wälzer mit 460 Seiten und nicht ganz preiswert. Mit Spiralbindung kostet das Buch bei Lulu immerhin Netto 47€, das Hardcover ist nochmal 10€ teurer. Dafür erhält man aber nicht nur die Regeln und ein Kampagnen-Baukasten, sondern Daten für so ziemlich alle Waffensysteme, die von 1935 bis heute erschienen sind, sowie so ziemlich alle denkbaren Armeelisten aus dieser Zeit.
Die Regeln sollen schnell gespielt werden können. Die Artillerie etwa wird dazu sehr abstrahiert dargestellt, um nicht in dutzenden Tabellen nachschlagen zu müssen. Eine Runde soll in 15min zu absolvieren sein.

Modern Spearhead


Scheint vor allem auf dem amerikanischen Markt vertreten zu sein und die Regeln sind hier nicht ohne weiteres verfügbar, zumindest habe ich sie nicht gefunden. Daher keine nähere Betrachtung.

Force on Force


FoF ist ein szenarienbasiertes Spielsystem, für das es mit „Cold War Gone Hot“ auch einen Erweiterungsband für den 3. WK gibt.
Der Fokus liegt bei diesem System auf Platoon- bis maximal Kompanieebene und es ist eher für infanteristisch ausgetragene Gefechte ausgelegt. Der Herausgeber ist Osprey, entsprechend gut ist die Aufmachung. Zu jedem beschriebenen Gefecht wird die Geschichte und der tatsächliche Ablauf geliefert, so dass man sehr nah am Geschehen ist.
Der empfohlene Maßstab ist 15mm – 28mm.

Micro Melee: Modern Warfare


Relativ unbekanntes System, das ebenfalls eher zu den “Skirmishern” zählt. Man trägt Gefechte auf Kompanieebene aus Sicht eines Platoons aus. Die kleinste Einheit sind Squads. Das Spiel wurde für einen Maßstab von 6-15mm ausgelegt.
Die moderne Variante (das ursprüngliche Spiel bedient den 2. WK) enthält Regeln für Panzer, Hubschrauber, Close Air Support, ATGMs usw.
Der Autor Ben Lacy publiziert Szenarienhefte, für den 3. WK gibt es allerdings noch nichts.
Die Regeln sind bei Lulu für 10€ (PDF) bzw. 19€ (Print) erhältlich.

Figurenhersteller

GHQ


Der Hersteller macht 6mm Figuren seit den 1960ern…
Die Qualität ist top, die Auswahl riesig. Im Bereich 2. WK und modern gibt es kaum Lücken.
Für 5 Panzer bezahlt man etwa 10€

CinC


Die Qualität soll nicht viel schlechter sein als GHQ. Die Infanterie ist filigraner (und empfindlicher). Die Range ist nicht ganz so groß und die Verfügbarkeit (in Deutschland) generell etwas schlechter.
4 Panzer kosten 6€.

Heroic & Ros


Die Qualität soll in den letzten Jahren besser geworden sein. Die Range ist mittlerweile sehr groß.
Interessant wird es beim Preis. Ein Panzer kostet 50-65 Pence, also deutlich unter 1€.


Weiterführende, interessante Links zum Thema

(ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit)

http://www.army-guide.com/
http://coldwardecoded.blogspot.de/
http://www.ghqmodels.com/pages/military/country_histories.asp


Donnerstag, 13. August 2015

Zuwachs für die Combined Army; erster gemeinsamer Malabend

Zuletzt habe ich ein paar weitere Modelle für die Combined Army fertig gestellt.
Außerdem haben wir uns zu unseren ersten gemeinsamen Malabend bei David getroffen. Es wurde geklönt, gefachsimpelt und dabei im Laufe des Abends ein weiteres Modell fertig.

Preta #1

Preta #2

Daturazi #2
Am Malabend habe ich Ko-Dali angemalt. Leider ist das Bild etwas unscharf geworden. Hauptaugenmerk habe ich auf die schwarze Rüstung gelegt, die ich zuerst in einem grau angemalt habe, und anschließend schattiert und aufgehellt, um Romans Technik zu üben.
Ich hätte locker nochmal die gleiche Zeit in die Mini stecken können, aber irgendwann möchte ich mit der Armee fertig werden, daher lasse ich sie so, wie sie ist...
Ko-Dali