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Montag, 27. März 2017

Tabletopclub Dresden

Ein Update zum Thema Club:

Wir haben es getan, Dresden hat nun seinen eigenen Tabletopclub. Wir treffen uns jeden Montag ab 18 Uhr im Kinder- und Jugendhaus „INSEL“ im Ortsteil Cotta.
Der Club hat eine Präsenz im Fratzenbuch (facebook.com/Tabletop.Dresden) und einen Forumsbereich bei Tabletop Sachsen (klick).

Wer mitmachen möchte, meldet sich am besten über unsere Email-Adresse ttcdresden@gmail.com

Wenn ihr uns besuchen wollt, solltet ihr euch in jedem Fall anmelden, um sicherzugehen, dass jemand da ist.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Clubgründung in Dresden

Schon seit ich vor 12 Jahren nach Dresden gezogen bin, war ich auf der Suche nach einem gemeinsamen Anlaufpunkt für Hobbyisten. Doch neben den Möglichkeiten in den beiden Ladengeschäften und den damit verbundenen Einschränkungen (beschränkte Öffnungszeiten, stark eingeschränkte Systemauswahl, seltsames/junges Publikum, Mief in der Bude) gibt’s nicht viel. Einzige Ausnahme ist die Hobbyhalle, aber hier trifft sich ein harter Kern von Spielern ohne „Öffentlichkeitsarbeit“.
Daher hatte ich einige Zeit meine eigenen vier Wände angeboten und Spieler eingeladen dort zu spielen. Das hat prinzipiell gut funktioniert, aber es gab auch Tage und Wochen, da ist niemand aufgetaucht. Nach der Geburt meiner beiden Kinder habe ich den Spieletreff dann eingestellt und meine Aktivität auf den Dienstag in der Reckenecke verlegt, da kann man immerhin bis 22 Uhr spielen. Aber der Platz ist begrenzt und es wird recht schnell kuschelig.

Aus dieser Situation heraus haben wir uns gestern getroffen um in Zusammenarbeit mit dem Tabletop Sachsen e.V. (Sitz in Leipzig) auch in der Landeshauptstadt einen Club bzw. Verein zu gründen. Kurzfristig werden wir Treffen anbieten, um gemeinsam unserem Hobby zu frönen, sei es um zu fachsimpeln, anzumalen, Gelände zu bauen, oder Turniere bzw. Kampagnen anzubieten. Mittelfristig wollen wir genügend Mitspieler zusammen bringen, um einen eigenen Raum zu mieten. Dafür haben wir noch etwas Arbeit vor uns, aber wir haben einen Plan und sind uns sicher, dass das Ziel nicht zu weit gesteckt ist.

Wahrscheinlich werden wir uns am 12. November das erste Mal zum Klönen und Malen treffen. Details werden noch bekannt gegeben. Wer Interesse hat, kann sich gerne jederzeit bei mir melden.

Sonntag, 23. November 2014

Die Tabletopszene in Dresden

Dresden ist für mich, einen anno 2004 aus Berlin ¨West¨ zugezogenen und straff auf die 40 zugehenden Hobbyisten, ein spannendes, aber auch schwieriges Pflaster, wenn man dem Hobby Tabletop fröhnt.
Durch die jüngste deutsche Vergangenheit steckt die Hobby-Gemeinschaft noch in Kinderschuhen. Da es keinen zentralen Anlaufpunkt für Tabletopper gibt, sind die meisten Spieler privat in vielen kleinen Gruppen organisiert.
Wenn man nach anderen Spielern sucht, hat man im Prinzip vier Möglichkeiten:
  • Es gibt ein Geschäft von Games Workshop, welches  recht beengt ist, und die Klientel ist jung und natürlich werden dort nur GW-Systeme gespielt. 
  • Seit drei Jahren gibt es in der Dresdner Neustadt die Reckenecke, ein Geschäft für Brettspiele, Rollenspiele und Tabletops. Dort ist das Spiel Warmachine / Hordes stark vertreten, und seit kurzem etabliert sich eine Infinity-Community, in der ich mich engagiere (siehe dazu die Paradiso-Kampagne).
  • Ebenfalls im Norden von Dresden befindet sich die Hobbyhalle, sie ist das, was einem ¨Club¨ noch am nächsten kommt. Leider sind die Räumlichkeiten in einer alten Fabrikhalle gelegen und in schlechtem Zustand. Auch dort sind GW-Systeme noch am häufigsten anzutreffen.
  • Eigentlich außer Konkurrenz, da virtuell, gibt es noch das Forum von Tabletop Sachsen.
Insgesamt ist die Tabletop-Landschaft hier sehr stark durch GW Turnierspieler geprägt. Vor ein paar Jahren kam in Dresden mit Flames of War das erste historische  Spiel auf und hat sich mittlerweile etabliert. Tatsächlich stellen die Dresdner FoW-Spieler im nächsten Jahr vier ETC-Spieler, darunter auch den Captain. Dies zeigt ¨leider¨ auch den Stellenwert des Spiels: nämlich stark turnierorientiert, die historische Komponente definiert sich über die Modelle, Schlachten von damals werden nicht nachgespielt. Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel.
Weitere historische Systeme sind leider noch in weiter ferne. Demnächst wird es wohl etwas ¨Saga¨ geben, ein Beitrag über die Entstehung meiner Schotten ist derzeit in der Mache. Weiterhin gibt es in Bälde hoffentlich etwas über den Krieg in Afghanistan zu lesen (das wird ein privates Projekt von mir) und außerdem schiele ich verstärkt auf Figuren in 6mm. Aber auch das wird mittelfristig keinen Fuß in Dresden fassen, ein Grund dieses Blogs ist es, daran auf lange Sicht etwas zu ändern ;-)
Ebenfalls wieder im Aufwind ist Infinity, dass 2009 schon einmal viel gespielt wurde, doch nun haben wir hier eine Kampagne mit immerhin 13 Teilnehmern gestartet.
Alles in allem hat sich die Tabletop-Landschaft in den letzten Jahren stark verändert und ich bin guter Dinge, dass sich in dem kommenden Jahren mehr und mehr Spieler finden, die mehr Interesse an der Geschichte und spannenden Spielen, als an Regeln haben :)