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Dienstag, 2. August 2016

Blücher - Franzosen in Spanien 1806-1812

Meine letzte Wortmeldung liegt nun schon zwei Monate zurück. Der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, die beiden Kinder halten einen definitiv auf Trab.
Hinter den Kulissen ist in der Zwischenzeit viel passiert, es gibt gleich zwei neue (fast) abgeschlossene Projekte zu bestaunen (das zweiteProjekt ist eine Guild Ball Mannschaft). Hier stelle ich euch meine 200+ Punkte große Armee für Blücher vor. Ich habe noch genügend Zinn übrig, um auf über 300 Punkte zu kommen, aber bis jetzt reichen uns die kleinen Spiele aus, da bereits abendfüllend.
Meine Armeeliste hatte ich bereits gepostet. Die Armee ist in drei Teile (Columns) unterteilt.

1. Column

Infanterie, Elite-Infanterie und eine Kanonenbatterie

Die Franzosen waren unter anderem so erfolgreich, weil sie in Kolonnen den Kampf schnell zum Feind getragen haben. Diese Formation habe ich versucht auf dem Base darzustellen.

2. Column

Noch mehr Infanterie, unterstützt durch leichte Kavallerie

Die Infanterie hat ihren Schirm aus Plänklern ausgebracht

Elite-Infanterie

3. Column (Cavalry)

Leichte Kavallerie, Dragoner, Kürassiere und Pferde-Artillerie bilden eine schlagkräftige Angriffstruppe

gezogene Artillerie

Dragoner

Zur Buchführung der einzelnen Truppen während des Spiels habe ich mich zur Durchnummerierung aller Bases entschieden. Die Truppenteile kann man anhand der Farbmarkierung auseinander halten.
Base von oben


Montag, 14. März 2016

Blücher - 200 Punkte Armeeliste Franzosen

Bisher habe ich mit Darragh einige Testspiele gemacht. Darragh hat sich für unsere kommende Kampagne für Spanier entschieden, also übernehme ich die Rolle der Franzosen.

Wir spielen momentan mit 200 Punkten, was für uns ausreichend, da abendfüllend, ist. Hier und da müssen wohl noch kleine Regellücken nachgeschlagen werden. Was mir an Blücher sehr gut gefällt ist, dass man eine generische Armee sehr schnell auswählen kann, aber durch die wenigen dabei zu beachtenden Vorgaben kommt trotzdem eine stimmige Truppe zusammen.

Meine Franzosen werden in drei Korps unterteilt sein:
1. Infanteriekorps
- 4 x Linieninfanterie
- 1 x Elite Infanterie
- 1 x Leichte Kavallerie
 2. Infanteriekorps
- 4 x Linieninfanterie
- 1 x Elite Infanterie
- 1 x Kanonenbatterie
 3. Kavalleriekorps
- 2 x Dragoner
- 1 x Kürassiere
- 1 x leichte Kavallerie- 1 x Berittene Artillerie
Die ersten Minis sind bemalt und müssen noch gebased werden, Bilder folgen in den nächsten Tagen.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Zuwachs

Heute ist das Thema Nachwuchs.
Lange ist hier nichts passiert, was daran liegt, dass unser Julius vor knapp sechs Wochen zur Welt kam. Nun sind wir zu viert, was natürlich die Hobbyzeit „etwas“ einschränkt.

Worum es heute aber eigentlich geht, ist meine jüngste Anschaffung: Das Regelwerk „Blücher“ samt dem ersten Kampagnenset rund um Waterloo. Bisher hatte ich mit der napoleonischen Epoche nichts am Hut. Blücher soll relativ einfach sein, aber trotzdem genug Tiefgang haben. Befehle erteilt man seinen Truppen aus der Sicht des Generals. Der möchte z.B. ein Corps vorrücken lassen. Um Formationen muss man sich dabei nicht kümmern, das übernimmt quasi der Unteroffizier und das wird von Spiel nicht abgebildet. Wie frisch eine Einheit ist, sagt der „Elan“-Wert der Einheit. Wenn eine Einheit Schaden nimmt, sinkt der Elan-Wert und gleichzeitig die Effektivität, denn der Elan gibt einem gleichzeitig die Anzahl der Angriffs-Würfel an. Jede Einheit hat zwei Bewegungs-Werte: „Einfache Bewegung“ und „Schwierige Bewegung“. Zusätzlich gibt es noch ein paar Spezialfähigkeiten. Das alles ist für jede Einheit auf je einer Karte abgedruckt, mit denen man das Spiel auch ohne Miniaturen spielen kann, und das hat mich letztlich zum Kauf bewogen. Damit kann man ideal das Setting in aller Ausführlichkeit und Komplexität testen, denn in dem Kartensatz zur Waterloo-Kampagne ist jede erdenkliche Einheit des Feldzugs enthalten.
 
Erstes Spiel mit Papiereinheiten: "Along the Danube"
Gestern konnte ich das Spiel zum ersten Mal mit Daragh testen, dazu habe ich das Einführungs-Szenario „Along the Danube“ von der Honour-Website herunter geladen und die Einheiten ausgedruckt. Wir fanden das Spiel sehr unterhaltsam, vor allem durch die Aktivierungs-Mechanik, die sich Sam ausgedacht hat. Am Ende seines Zuges erwürfelt man das Aktivierungslimit für seinen Gegner im Geheimen. Man ist also gezwungen seine Aktionen zu priorisieren, denn jede Aktivierung könnte die letzte sein. Vor allem im fortgeschrittenen Spiel, als der Kampf überall entbrannte, wurde es spannend. Ich stand zum Beispiel vor der Wahl: Lasse ich die Einheiten des ersten Corps sich auf einen Angriff vorbereiten, da Darraghs Einheiten hier meine Flanke bedrohte, oder greife ich mit der Kavallerie sein Zentrum an, wo ich eine Einheit vernichten könnte. Vielleicht kann ich ja beides machen… man steckt also in einem Dilemma.
Das Aktivierungslimit für den Gegner wird im Geheimen erwürfelt

Ein weiterer interessanter Aspekt der durch die Karten möglich wird ist, dass man zu Beginn die Karten verdeckt hinlegt. Der Gegner weiß also nicht, was für eine Einheit sich hinter der Karte verbirgt, erst bei einer Aktivierung der Einheit, oder wenn man nahe genug ist, wird die Einheit aufgedeckt.


Alles in allem hat mich das gestrige Spiel darin bestärkt, mir für die Crisis nächste Woche zwei Napo-Armeen von Baccus im 6mm-Maßstab auf den Einkaufszettel zu setzen.