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Montag, 3. Dezember 2018

Grenadierregiment der Royal Deux Ponts für den FIW/AWI

Letztens haben wir unsere kleine FIW-Minikampagne abgeschlossen. Für das große Showdown wollte ich meinen Milizen und Marine-Infanteristen noch eine erfahrene Elite-Einheit zur Seite stellen.
Die Wahl fiel auf das Regiment Royal Deux Ponts (Zweibrücken), dass zur Zeit des Siebenjährigen Krieges zwar nicht in Amerika gekämpft hat, später während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges aber sehr wohl. Da ich mich ohnehin für Figuren von den Perrys entschieden habe, die Uniform also nicht ganz der Zeitlinie entspricht, sind diese Jungs im French Indian War ein wenig "was wäre, wenn".

Grenadiere des Regiment Royal Deux Ponts

Montag, 5. November 2018

Preußische Husaren und 1. Bat. des 10. Reserve Infanterieregiments

Die Husaren stehen schon länger fertig in der Vitrine, mir ist soeben aufgefallen, dass sie noch etwas sehr glänzen, weil mir mein Mattlack zum Zeitpunkt der Fertigstellung ausgegangen war, d.h. hier werde ich nochmal nachlegen müssen. Trotzdem hier schon mal eine Aufnahme:

Husaren
Mit dem 1. Bataillon des 10. Reserve-Regiments (später das 22. Infanterie-Regiment) kommt bei mir, nach den Schützen, nun das zweite Bataillon von Calpe Miniatures mit ins Spiel, und wieder einmal gefallen mir die individuellen Posen sehr gut.
Preußische Reserve auf dem Vormarsch

Montag, 16. Juli 2018

3. Bataillon (Füsiliere) des 10. Infanterieregiments

Die Jungs haben aufgrund des anhaltend guten Wetters länger auf sich warten lassen, als ich ursprünglich geplant hatte. Letzte Woche war ich Strohwitwer, da habe ich endlich die Zeit gefunden, wieder etwas mehr zu malen.

Zur Bemalung selber gibt es nichts Neues zu berichten, ich bin dem gleichen Bemalschema wie schon bei den ersten beiden Bataillonen gefolgt. Die Füsiliere trugen allerdings schwarzes Lederzeug und statt des Säbels ein "Faschinenmesser" als Seitenwaffe.

Die Füsiliere in Formation

Dienstag, 10. April 2018

Sharp Practice 2 - Aller Anfang ist schwer

Zur Motivation haben wir uns zu einem ersten Spiel getroffen, um einfach mal ein paar Figuren auf den Tisch zu stellen und uns mit den Regeln zu beschäftigen.

Die Truppen marschieren auf
Gespielt wurde das erste Szenario aus dem Regelbuch, also die klassische "Feldschlacht".
Ronald und Erik spielten ihre Franzosen und zogen gegen Michas Briten und meine Preußen zu Feld.

unten links die Briten und Preußen, oben rechts die Franzosen
Die Preußen formieren sich zu einer Linie
Wir haben noch einige Fehler gemacht, aber ich denke der prinzipielle Spielablauf ist klar geworden. Wer noch nie ein Spiel von den TooFatLardies gespielt hat, muss wissen, dass diese Regeln darauf abzielen, das Chaos der Schlacht einzubeziehen. Der Anführer befiehlt z.B. seinem Trupp freies Feuer und möchte nächste Runde einen Angriff befehlen. Es kann nun passieren, dass die Jungs so motiviert sind, ihren Feind mit Kugel zu spicken, dass sie damit gar nicht mehr aufhören. Wie weit ein Trupp sich bewegt wird grundsätzlich ausgewürfelt, und wenn der Angriff dann doch ausgeführt wird, kann es sein, dass der Gegner nur darauf gewartet hat, und mit einer Salve darauf antwortet. Immer wieder passieren zufällige Ereignisse. Bei einem Trupp Plänkler wurde plötzlich die Munition knapp und sie durften dann nur noch Feinde auf kurze Distanz beschießen. Man hat also bei SP2 nie 100% Kontrolle, es kann immer irgend etwas passieren, dass einem den Plan zunichte macht. Genau das macht aber auch den Reiz dieses Spieles aus, denn das schafft eine Atmosphäre (wenn man gewillt ist, sich darauf einzulassen), die ich bei anderen Spielen selten so erlebt habe.

Auf jeden Fall wurde das Ziel erreicht und der nächste Spielbericht wird hoffentlich (noch) bunter :)

Mittwoch, 4. April 2018

2. Bataillon des 10. Infanterieregiments

Leider bin ich etwas im Verzug (ich wollte bis Ende März fertig werden), aber nun ist es vollbracht: Das 2. Bataillon des 1. Schlesischen Infanterieregiments.

Das zweite Bataillon des 1. Schlesischen Infanterieregiments
Es handelt sich wieder im die Perry-Plastik-Minis, auch die Bemalung und die Fahne sind mit dem 1. Bataillon identisch. Als nächstes werde ich das Regiment mit dem dritten (Füsilier-) Bataillon komplettieren.

Dienstag, 20. Februar 2018

Schlesisches Schützenbataillon

Die Rekrutierungen schreiten weiter gut voran. Ich konnte jetzt das Schlesische Schützenbataillon fertig stellen (bis auf das Gras, da kaufe ich mir was Schickes auf der Tactica am Wochenende).

Die Modelle stammen alle von Calpe und ich bin begeistert. Kaum Gußgrate und ich musste bei einem Modell nur ein Gewehr ankleben, alle anderen sind an einem Stück gegossen. Die Vielfalt der Posen ist natürlich für so eine plänkelnde Einheit toll.

Ich habe mich dafür entschieden, die Minis auf 40x20mm bzw. 20x20mm zu basieren. Haupteinsatzzweck für die Kollegen ist erstmal Sharp Practice 2, da ist es praktisch den Anführer separat zu haben.

Die grüne Uniform vielleicht etwas zu knallig, andererseits wirkt das Bild für mich trotzdem stimmig und man kann erkenne, dass es sich um Schützen handelt, denke ich.

Ferig, bis auf das Gras

Mittwoch, 31. Januar 2018

1. Bataillon des 10. Infanterieregiments

Den Anfang meiner neuen Sammlung macht das 1. Bataillon des 10. Infanterieregiments (1. Schlesische).

Die Figuren sind aus der Plastikbox von den Perrys. Wie im Einleitungstext erwähnt, besteht ein Bataillon aus 24 Figuren. Diese habe ich alle gleichzeitig angemalt. Das nennt sich dann „meditatives“ Malen :)

Meine verwendeten Farben (alle von Vallejo):


  • Grundierung: Codex White von GW
  • Base: Charred Brown
  • Kolett/Patten: Prussia Blue
  • Hose/Mantel: Light Grey
  • Haut: Flat Flesh
  • Stiefel/Tschako/Patronentasche/Säbelgriff: German Grey
  • Regendeckel/Säbelscheide: Mahagony Brown
  • Muskete: Beige Brown / Gun Metal
  • Riemen für Muskete: Heavy Red
  • Topf/Gurtzeug/Schulterklappen/Fahnenstange: Ivory
  • Kragen/Aufschläge: Deep Yellow
  • Brotbeutel: Stone Grey
  • Knöpfe/Ringe der Musketen/Verzierungen: Glorious Gold

Zum Schluss: Dark Tone von Army Painter, mit dem Pinsel aufgetragen

Die ersten Farben sind aufgetragen

Nach dem "Dippen" per Pinsel
Nach der Behandlung mit Army Painter (Dark Tone) glänzen die Minis noch sehr. Die nächsten Bearbeitungsschritte sind das Behandeln mit Mattlack (ich nehme den von Vallejo, entweder direkt mit dem Pinsel oder per Airbrush aufgebracht) und letztlich das Basieren.

Flaggen habe ich bei GMB Designs bestellt. Von der Qualität bin ich echt begeistert. Um die Flagge "vom Winde zu verwehen", habe ich zwischen das Papier eine Schicht Aluminium-Folie geklebt, und bilde mir ein, dadurch behält die Flagge ihre Form besser.

Die Bases habe ich einfach zunächst mit grobem, dann mit feinerem Sand beklebt. Nach dem Trocknen fixiere ich den Sand nochmals mit stark verdünntem Leim, das ergibt eine prima Oberfläche fürs Trockenbürsten.
Meine Standardfarben für Bases sind: "Charred Brown", Trockenbürsten mit "Earth" und "Bonewhite".
Fertig, bis auf das Gras

Montag, 22. Januar 2018

Das Jahresprojekt: 28mm Preußen für die Befreiungskriege

Nun ist das neue Jahr schon wieder drei Wochen alt, Zeit für ein Update. In einem Anflug von Wahnsinn haben wir uns im Club zu viert entschieden die Königsdisziplin im Tabletop anzugehen: Napoleonische Kriege in 28mm.
Der geneigte Leser fragt jetzt zurecht „Häh, aber Du hast doch schon Franzosen in 6mm, was ist denn da schief gelaufen?“. Ach so! Ja, das stimmt, aber wie kann man eine fixe Idee rational erklären? Beim Durchblättern eines TT-Magazins bin ich über einen Spielbericht gestolpert und es hat mich einfach gefesselt. Das Killer-Argument bisher war bis jetzt immer der verfügbare Platz. 28m Napo auf einem 120x180cm Tisch sieht kacke aus. Aber durch den Clubraum könnten wir jetzt theoretisch locker 8 Platten zusammen legen, das Problem ist also gelöst. Letztes Jahr habe ich mich von meinen Warhammer Söldnern und Space-Orks getrennt, was einiges an Geld in die Hobby-Kasse gespült hat. Der Weg war somit frei.

Damit wir im Club eine einheitliche Linie fahren, haben wir uns auf die Befreiungskriege geeinigt, also 1813-1815. Ich habe mich für die Preußen entschieden. Nach einiger Recherche hatte ich bereits im letzten Jahr einiges von Calpe und den Perrys bestellt. Meine Brigade wird später aus 10 Infanterie-Bataillonen, 2-3 Kavallerie-Schwadronen und 2 Kanonen bestehen.
Wir wollen aber erstmal klein anfangen, Sharp Practice bietet sich da an, dem wollte ich ohnehin mehr Zeit widmen.
Hierfür braucht es für den Grundstock „lediglich“ ca. 50 Figuren.

Als allererstes Habe ich mir eine Halterung gebaut, da ich die Minis, entgegen meiner üblichen Praxis, bemalen möchte, bevor ich sie auf ein Multibase stelle (wir basieren vier Figuren auf 40x40mm).
Mein Ziel ist es, bis ca. Ende Januar das erste Bataillon (es soll das 1. Schlesische werden) fertig zu haben. Langsam beginne ich zu begreifen, was ich mir da vorgenommen habe…
Mein selbstgebauter Bataillonshalter


Montag, 6. November 2017

Für Spartaaaa! Bemalung einer Vitrinen-Mini

Im TTS Forum wurde ein Malwettbewerb ausgerufen, und da ich die letzten Monate meine Figuren immer im Eilverfahren bemalt habe (wobei ich meine aktuelle Armee, 28mm Soviets für den 2.WK, noch nicht einmal hier gezeigt habe), kam mir diese Abwechslung sehr gelegen.
In den Tiefen meines Zinnberges habe ich eine Figur gefunden, die ich vor einiger Zeit gekauft hatte, um meine verkümmerten Malmuskel zu trainieren. Einen passenden Sockel hatte ich zur gleichen Zeit gekauft. Mit der Base wollte ich nicht zu viel Aufwand treiben, aber schon ein wenig experimentieren, also habe ich einen alten Korkuntersetzer geschlachtet, mir etwas Milliput, Sekundenkleber und ein paar Steinchen geschnappt, und los ging es.
Fertig zusammen gebaut
Die Figur grundierte ich, wie ich es gelernt habe, zunächst schwarz und nebelte dann mit weiß von oben und habe dann noch ein zenitales Licht gesetzt (also ein paar kurze Spühstöße in einem Winkel von 90° von oben), damit bekommt man einen schönen Eindruck, wie Licht und Schatten später zu setzen sind.
Als Grundfarbe fürs Base habe ich mich für ein Ocker entschieden, das ich etwas ins grünliche zog, als Kontrast für den Spartaner, der hauptsächlich in warmen Farben daher kommen wird.
Diese Farbe habe ich dann mit Vallejo Off White aufgehellt, bzw. mit German Grey abgedunkelt und alle drei Schattierungen dann munter nass-in-nass aufs Base gezaubert.
Grundiert und Base bemalt
Meine damalige Intention zum Kauf der Figur war es, mich etwas mehr mit der Bemalung von Haut auseinander zu setzen. Also habe mir einen Hautton selbst gemischt (in meinem Fall: ganz viel weiß, Ocker, etwas rot und blau).
Diese Farbe habe ich dann mit Vallejo „Smoke“ stufenweise abgedunkelt und angefangen, die Muskulatur herauszuarbeiten.
Mit einem einfachen Rotton von Vallejo habe ich dem Umhang der Figur schonmal etwas Farbe gegeben und dabei wieder einmal diese Farbe verflucht, weil rot einfach so schlecht deckend ist.
Haut skizziert und Umhang Grundfarbe

Ein paar weitere Grundfarben aufgebracht, weiter am Mantel gearbeitet.

Mantel abschattiert

Für den Ledergürtel habe ich einen Verlauf von Hell- zu Dunkelbraun gemalt, mit Bonewhite ein paar Kratzer gemalt, und das ganze braun getuscht.
Der Rest waren noch viele Kleinigkeiten, wenn am Abend etwas Zeit war, habe ich einfach drauflos gemalt, weshalb das auch nicht mehr so gut zu dokumentieren ist.
Zuguter letzt habe ich noch ein paar Pigmente aufs Base geschmissen, und hier ist nun das fertige Ergebnis:







Dienstag, 17. Oktober 2017

DBA - Römer (25vZ bis 197)

Das folgende Projekt lag schon lange bereit, und endlich habe ich meine kleine Römer-Streitmacht für DBA fertig gestellt. (DBA 2.2 - II/56 Römisches Imperium 25vZ bis 197).

Reiter und General

Leichte Reiterei und Speerschleuder

Hilfstruppen

Hilfstruppen, Bogenschützen und Plänkler

Klingen und die 2. Generaloption

Montag, 27. März 2017

DAK: Kübelwagen

Das DAK erhält Nachschub. Der Chef darf standesgemäß im Kübelwagen schnell dorthin fahren, wo er gebraucht wird (1 Punkt ohne Fahrer).

Montag, 6. März 2017

Chain of Command - das erste Spiel

Darragh aka Dakeryus und ich haben letzte Woche unser erstes Chain of Command Testspiel absolviert. Wir haben nur mit je einem Platoon ohne Unterstützung gespielt, die Deutschen waren damit leicht im Vorteil.
Das Gelände ist leider noch sehr rudimentär, die Häuser z.B. nur als Grundriss auf dem Tisch. Wir geloben Besserung.
Der Spieltisch, die eckigen Pappscheiben sind die Häuser...
Ziel des Spiels war es, in das größere der beiden Gebäude einzudringen, dort einen wichtige Nachricht zu suchen (kostet eine Aktivierung) und damit das Spielfeld zu verlassen.
Es entbrannte ein wildes Feuergefecht, wobei die Deutschen dank ihrer zahlreichen MG034 klar die Oberhand hatten. Die Briten verlagerten ihre Taktik und fingen an, die Deutschen Feuerstellungen mit ihrem Mörser einzunebeln.
Eine Feuerstellung der Deutschen
Zwischenzeitlich stürmte ein Team der Deutschen in das Gebäude und konnte die Nachricht sichern, war aber im Gebäude festgenagelt, da die Briten den Eingang mittlerweile unter Feuer nahmen. Die Moral der Deutschen litt zusehends, obwohl die Verluste deutlich niedriger waren als auf Britischer Seite. Aber mit einer Schusswunde kommandiert es sich eben nicht so gut (mein Leutnant hat eine Wunde abbekommen). Schließlich gelang es den Briten in das Gebäude vorzudringen, und das deutsche Team dort auszuschalten. Hier war das Spiel auf Messers Schneide, doch ein beherzter Vorstoß mit Bajonetten mit einem Trupp, der bisher Feuerunterstützung gegeben hatte, schaffte es die Britische Moral im Nahkampf zu brechen. Ein Pyrrhussieg für das Afrikakorps.

Uns hat das Spiel beiden sehr gut gefallen, zeigte es doch, wie wichtig der Einsatz der Kommandanten bei Chain of Command ist. Meine ersten Unterstützungstruppen sind jetzt auf dem Maltisch, damit wir bald ein „richtiges“ Spiel machen können.

Donnerstag, 3. November 2016

Grundstock für das Deutsche Afrikakorps ist gelegt, und jetzt auf zur Crisis

Mit der dritten Sektion des Infanterie-Zugs des Deutsches Afrikakorps ist nun der Grundstock für meine Chain of Command - Truppe pünktlich zur Crisis fertig geworden.
Den Anführer werde ich mir aber nochmal vornehmen, auf dem Foto hab ich noch das eine oder andere Detail gefunden, dass ich doch nicht unterschlagen möchte...

Morgen geht's auf nach Antwerpen zur diesjährigen Crisis, das wird schön :)



Montag, 24. Oktober 2016

Deutsches Afrikakorps, weiter geht's

Ohne viel Prosa: die zweite Sektion für meinen Infanterie-Zug des Deutsches Afrikakorps ist fertig.
Die zweite Gruppe des Zuges
Anmerkung: Testweise habe ich mit dem neuen Handy fotografiert. Ergebnis: Es ist keine Alternative zu einer Kamera mit einem großen Sensor. Aber zur Dokumentation des Malfortschrittes soll es an dieser Stelle reichen, die Figuren werden ohnehin schnell „durchgekloppt“. Mein Ziel ist es bis zur Crisis in knapp zwei Wochen mit dem Grundstock der Armee fertig zu werden.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Saga - Zeit der Wölfe, Runde 1

Diesen Monat haben wir begonnen die Saga-Kampagne „Zeit der Wölfe“ zu spielen. Insgesamt acht Parteien ringen um die Vorherrschaft Britanniens.

Ich führe Schotten ins Feld, angeführt von Wulfen McLaglen, einem angesehenen Edelmann. Dieser liegt im Zwist mit Raedwald, einem Angelsachsen, der nicht mehr mit Worten zu besänftigen ist. Wulfen hat lange mit ansehen müssen, wie die Dänen, Angelsachsen, Waliser und so weiter immer weiter in seine Heimat vordringen um Siedlung um Siedlung zu errichten. Aber damit ist jetzt Schluss, Wulfen ist fest entschlossen, das Land seiner Ahnen zurück zu erobern (Beweggrund „Königslande“).

In der ersten Kampagnenrunde starten die Schotten einen Feldzug gegen Raedwald (Martin) und seine Angelsachsen.

Die Aufstellung
Der Sieg der Schotten ist nahe
Die Mission war "Heimatland", es wurde mit vier Punkten gespielt. Die Angelsachsen hatten eilig ihren Fyrd aufgestellt (12 Bauern mit Handwaffen/Schild, 12 Bauern mit Bögen, 12 Krieger, 4 Krieger). Die Schotten stellten dagegen 8 Veteranen, 12 Krieger, 4 Krieger. Die Schotten stürmten vorwärts, die 12 Krieger griffen sofort die Bogenbauen an und verloren dabei drei Mann! Die Bauern konnten trotzdem zurück getrieben werden. Die Angelsachsen bewegten die 12 Krieger ins Zentrum, wo sie sich eingekesselt zwischen den Schotten fanden, folgerichtig über die Hälfte dezimiert wurden und sich zurück zogen. Im weiteren Spielverlauf besetzte die kleine Kriegereinheit der Schotten ein Haus, die Veteranen vernichteten die angelsächsischen Krieger vollends und gingen die Schildbauern an. Da wurde es plötzlich ruhig auf dem Schlachtfeld, als Raedwald mit vier Kriegern im Schlepptau hinter einem Haus hervorsprang und Wulfen angriff, der schon dabei war, die Beuteschafe zu zählen. Zu Wulfens Glück waren die Krieger erschöpft und so konnte er zunächst Raedwald und dann die Krieger einzeln abwehren, wobei drei der Krieger für ihr Zögern bestraft wurden.

Hier entschieden wir uns im Hinblick auf den Fortgang der Kampagne das Spiel abzubrechen, damit die Verluste der Sachsen nicht noch größer werden würden. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt die Blutfehde überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, sonst hätte ich mich vorher noch um Raedwald gekümmert, der fast allein mit leerem Battleboard vor Wulfen und vier Kriegern stand. Die Schafe müssen Wulfen zu sehr abgelenkt haben…
Wulfen steht seinem Erzfeind gegenüber und verschont ihn...

Dienstag, 11. Oktober 2016

Deutsches Afrikakorps - der Anfang ist gemacht

Der Sommer ist nun leider vorbei, aber das bedeutet auch, dass wieder mehr gemalt werden kann!
Vor fast genau einem Jahr habe ich zusammen mit Dakeryus beschlossen, eine Kampagne zur Zeit des 2. WK in der Wüste zu starten und übernehme den Befehl über die deutschen Truppen. Auf der Crisis in Antwerpen habe ich mir letztes Jahr eine Box des Deutschen Afrikakorps von den Perrys gekauft. Daraus lässt sich fast auf die Miniatur genau der Grundstock für einen Zug nach den Regeln von "Chain of Command" bauen. Die erste Sektion ist nun fertig und hat mich ca. eine Woche Zeit gekostet, wobei ich mittlerweile oft nur noch eine Stunde am Abend zum Malen komme. Wir wollen die Kampagne um '41 spielen, daher ist eine Sektion noch 12 Mann stark und beinhaltet zwei MG-Schützen.
Schützen der 5. leichten Division
Als nächstes folgen die anderen beiden Sektionen, danach widme ich mich dem "Spielzeug". Bei Chain of Command gibt es keine Armeeliste im herkömmlichen Sinne, statt dessen werden vor Beginn des Spiels zur Verfügung stehende Unterstützungspunkte ausgewürfelt, mit denen man sich aus einer Tabelle die Unterstützung kaufen kann. Das geht vom Kübelwagen oder Stacheldraht für einen Punkt bis hin zum Panzer IV für fünf Punkte.

Dienstag, 2. August 2016

Blücher - Franzosen in Spanien 1806-1812

Meine letzte Wortmeldung liegt nun schon zwei Monate zurück. Der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, die beiden Kinder halten einen definitiv auf Trab.
Hinter den Kulissen ist in der Zwischenzeit viel passiert, es gibt gleich zwei neue (fast) abgeschlossene Projekte zu bestaunen (das zweiteProjekt ist eine Guild Ball Mannschaft). Hier stelle ich euch meine 200+ Punkte große Armee für Blücher vor. Ich habe noch genügend Zinn übrig, um auf über 300 Punkte zu kommen, aber bis jetzt reichen uns die kleinen Spiele aus, da bereits abendfüllend.
Meine Armeeliste hatte ich bereits gepostet. Die Armee ist in drei Teile (Columns) unterteilt.

1. Column

Infanterie, Elite-Infanterie und eine Kanonenbatterie

Die Franzosen waren unter anderem so erfolgreich, weil sie in Kolonnen den Kampf schnell zum Feind getragen haben. Diese Formation habe ich versucht auf dem Base darzustellen.

2. Column

Noch mehr Infanterie, unterstützt durch leichte Kavallerie

Die Infanterie hat ihren Schirm aus Plänklern ausgebracht

Elite-Infanterie

3. Column (Cavalry)

Leichte Kavallerie, Dragoner, Kürassiere und Pferde-Artillerie bilden eine schlagkräftige Angriffstruppe

gezogene Artillerie

Dragoner

Zur Buchführung der einzelnen Truppen während des Spiels habe ich mich zur Durchnummerierung aller Bases entschieden. Die Truppenteile kann man anhand der Farbmarkierung auseinander halten.
Base von oben


Mittwoch, 27. April 2016

Nachschlag: Indianer und Axtdänen

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, dabei gibt es schon wieder einiges zu zeigen.

Die meiste Zeit habe ich in meine Napo-Franzosen gesteckt und werde bald (nach unserem Urlaub) die komplette fertige 200 Punkte-Armee zeigen, es fehlen nur noch wenige Einheiten. Aber dies soll gar nicht Thema dieses Posts werden, denn nebenbei habe ich auch noch andere Sachen bemalt.

Zum einen habe ich sechs weitere Indianer für mein Musket & Tomahawk Projekt fertig gestellt und erachte das Projekt damit zunächst als abgeschlossen!

Indianer für Musket & Tomahawk
Zum anderen habe ich ein wenig Kitbashing betrieben und für Saga vier Veteranen mit Dänenäxten ausgestattet.
Was wären Angeldänen ohne mindestens eine Einheit mit Dänenäxten.

Demnächst sind zwei Saga-Kampagnen geplant. Kommenden Samstag geht es bei Lupo rund, und im Juni treffen sich insgesamt 8 Leipziger und Dresdner bei mir zum Grillen und zocken, um sich gegenseitig auf die Omme zu hauen. Dafür ist einiges geplant und man kann sich schon auf Bilder freuen.

Dienstag, 15. März 2016

Operation Epsom - Battlegroup Event in Berlin

Am Samstag war ich die Dice-Knights in Berlin besuchen, denn sie hatten zu einem „großtaktischem Battlegroup-Spiel“ aufgerufen, das die Operation Epsom in der Normandie behandeln sollte.

Wie schon zur Saga-Veranstaltung „Im Jahr des Raben“ wurden keine Regelkenntnisse vorausgesetzt. Da ich zudem mit britischen FoW-Modellen sehr gut ausgestattet bin, und die Berliner ihre Minis FoW-kompatibel basieren, meldete ich mich kurzerhand zur Stelle.
Im letzten Jahr hatten die Dice-Knights bereits eine erste Battlegroup-Veranstaltung organisiert und haben ihrerseits Erfahrung gesammelt, die der Operation Epsom zugute kam.

Am Samstagmorgen wurde ich mit einem heißen Kaffee begrüßt und es war noch etwas Zeit mich mit den anderen Teilnehmern und Helfern zu unterhalten, bevor Fabian aka daneaxe das einführende Briefing abhielt. Im Anschluss wurden beiden Kriegsparteien im Geheimen je vier Aufträge zugeteilt, wovon jeder Spieler einen übernehmen musste.
Briefing
Die Allierten losten die Aufträge demokratisch aus und mir fiel es anheim, das Städtchen Colleville einzunehmen.
Colleville wird noch von den Deutschen gehalten
Am Spieltisch bekamen wir von den Spielleitern / dem Oberkommando eine weitere Nachricht: im Laufe des Spiels würde ich Unterstützung durch drei Churchills erhalten. Die Spielmechanik hatte ich relativ schnell raus und ich begann, mich langsam in die Stadt vorzuarbeiten und konnte die Deutschen tatsächlich Haus für Haus zurück drängen.
Irgendwann am Nachmittag drohte dann die Tea Time in Form einer leckeren Pizza und wir verglichen den Punktestand. Die Briten hatten etwas mehr Verluste erlitten, zudem konnte ich bisher nur eines von drei Missionszielen einnehmen, womit die Deutschen knapp gewannen. Nichtsdestotrotz hat uns beiden das Spiel viel Spaß gemacht und durch den tollen Tisch kam richtig Stadtkampfatmosphäre auf. Mitten im Spiel erreichte uns übrigens jeweils eine zusätzliche Nachricht. In meinem Fall musste ein Such-Team den Kameraden „Private Dancer“ an der Front ausfindig machen und vom Tisch bringen, eine Nette Hommage an den Film „Saving Private Ryan“.
Eine 8,8 sichert die Hauptstraße
 

Die Briten stoßen langsam vor, ein Häuserkampf entbrennt

Landschaftliche Idylle, doch die Ruhe trügt

Insgesamt wurden 21m Bocage gebaut, und es hat sich gelohnt...
Panzer IV sichern eine Brücke
Nach einer kurzen Pause wurden die Spieler rotiert, je nach Ausgang der vorherigen Schlacht am Tisch, galt es nun anzugreifen, bzw. zu verteidigen.Für mich bedeutet es eine Flußüberquerung der Deutschen zu verhindern. Mangels Erfahrung hatte ich anfangs Probleme in das Spiel zu finden. Als Verteidiger durfte man zu Beginn 7 Einheiten aufstellen, allerdings nur Infanterie und Geschütze. Da ich außer Infanterie nur noch ein paar Panzer in meiner Liste hatte, musste ich vier Runden mit zwei Piats gegen einen Deutschen Sturmangriff, bestehend aus 3 Panzer IV, Panther und Wirbelwind aushalten. Dank meines Würfelglücks (viele gelungene Rüstungswürfe) brauchten die Deutschen lange, um meine paar Infanteristen vom Tisch zu vertreiben, weshalb meine Panzer noch grade rechtzeitig auf dem Feld eintrafen, und das Spiel noch spannend wurde. Gegen Abend waren wir dann beide Würfelmüde und es gab ein paar echte „Doh“-Momente. Der Panther und eine Firefly sahen sich einfach eine komplette Runde nicht und das zu einem Zeitpunkt, zu dem wir beide schon sehr viele Marker gesammelt hatten und kurz vor dem Rückzug standen.
Mein Mitspieler versuchte einen Sherman mit einem Minenmarker zu zerstören, schaffte es jedoch eine „1“ zu würfeln, weshalb statt dessen ein Panzer IV in Flammen aufging. Obwohl ich schon zwei Handvoll Marker gezogen hatte, waren sehr viele niedrige Brakepoints dabei, aber bis auf ein einziges „Break Down“ hatte ich keinerlei Sondermarken für Luftangriffe etc. gezogen In beiden Spielen, wohlgemerkt…
Schlussendlich einigten wir uns darauf, die Breakpoint-Differenz zu vergleichen: Gleichstand… da die Deutschen zu dem Zeitpunkt mehr Missionsziele hielten, bedeutete dies also eine weitere Niederlage. Was aber ehrlich gesagt Nebensache war, denn beide Spiele haben mir viel Spaß gemacht.

Es bleibt zu resümieren, dass ich zwei sehr tolle Spiele und Spielpartner ("Gegner" wäre das falsche Wort) hatte. Obwohl ich die Regeln vorher nicht kannte, haben mir meine Mitspieler stets geholfen und geduldig Fragen beantwortet. Das Motto „Play the game, not the rules“ kennen die Dice-Knights wohl auch, denn so stelle ich mir eine themenbezogene Veranstaltung vor. Die Regeln sollen zwar einen Rahmen vorgeben, aber nicht im Weg sein. Noch in diesem Jahr wird es eine dritte Veranstaltung dieser Art geben, und so es zeitlich und figurentechnisch möglich ist, werde ich wieder dabei sein.